Startseite » All You can Eat Diät
Diät

All You can Eat Diät

All You can Eat Diät: Gesund abnehmen
All You can Eat Diät: Gesund abnehmen ohne Hungern

All You can Eat – so viel essen, wie Du möchtest, und trotzdem abnehmen? Geht das wirklich? All You can Eat – das kennst Du sonst nur von Büffetangeboten, bei denen Du womöglich auch schon so sehr über die Strenge geschlagen hast, dass Dir am Ende einfach nur schlecht war. Kann Dir die All You can Eat Diät also wirklich die Resultate bescheren, die Du Dir für Deine Figur und für Dein Leben wünscht? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen! Diese Diät funktioniert ganz nach dem Motto: „Jederzeit satt und glücklich, jederzeit rank und schlank!“

Wer hat die All You can Eat Diät auf den Markt gebracht?

Die All You can Eat Diät wurde von Marion Grillparzer entwickelt. Die deutsche Journalistin und Ökotrophologin hat dabei nicht erst mit der All You can Eat Diät einen deutschlandweiten Bekanntheitsgrad erreicht. Vielmehr hat sie den Begriff „Glyx“ erfunden und die Glyx Diät im Jahr 1999 vorgestellt. Die Ernährungsexpertin hat inzwischen schon über 60 Bücher auf den Markt gebracht, deren Schwerpunkte sich auf Themen aus den Bereichen Ernährung sowie Gesundheit konzentrieren. Als freie Autorin ist sie seit 1993 bereits für die nachfolgenden Magazine in Erscheinung getreten:

  • Stern
  • Elle
  • Freundin
  • Donna
  • Bunte
  • Das Haus
  • Vif
  • Ambiente

Ihr Studium der Haushalts- und Ernährungswissenschaften hat sie an der Technischen Universität München im malerischen Weihenstephan abgeschlossen, so dass Frau Grillpazer mit der Materie bestens vertraut ist. Beim Besuch der Henri-Nannen-Schule für Journalisten in Hamburg konnte sie noch dazu an ihrer Schreibe arbeiten und bringt somit auch das nötige Schreibgeschick mit, um ihre Inhalte ansprechend für den Leser zu verpacken.

Wie funktioniert die All You can Eat Diät?

Nachdem Du nun weißt, dass die All You can Eat Diät von einer Ernährungswissenschaftlerin mit den nötigen Fachkenntnissen entwickelt wurde, willst du wahrscheinlich erst recht herausfinden, was hinter dieser vermeintlichen Schlemmer-Diät steckt. Die All You can Eat Diät von Marion Grillparzer ist zur Weihnachtszeit 2013 in Buchform vorgestellt worden und schlug daher ein wie eine Bombe. Schließlich gilt gerade Weihnachten als eine Zeit des Schlemmens. Wie es der Name der Diät bereits andeutet, geht es hier nicht um Verzicht. Schließlich ist Hunger eine der größten Hürden, wenn es darum geht, eine Diät oder eine gesunde Ernährungsweise über einen längeren Zeitraum hinweg durchzuhalten/ beizubehalten.

Allerdings kann nicht nur Hunger zum Problem werden. Denn für viele Menschen wird Heißhunger zu einem viel größeren Problem. Dein Magen lässt sich schließlich viel einfacher zufriedenstellen, als dies bei Deinem Gehirn der Fall ist. Heißhunger ist nämlich vielmehr eine Sache des Kopfes anstatt des Bauchs. Die meisten Menschen geben irgendwann einfach nach. Wenn Dein Gehirn Zucker und Kohlenhydrate haben will, dann soll es diese Kalorienbomben eben bekommen.

Die All You can Eat Diät hat sich daher ein wichtiges Ziel auf ihre Fahnen geschrieben: Bei dieser Diät sollen Heißhungerattacken gar nicht erst zum Problem werden. Im Übrigen baut die Diät auf den Grundprinzipien der Glyx Diät auf. Doch wie schafft die All You can Eat Diät das? Bei dieser Diät wird sichergestellt, dass das Gehirn mit ausreichend Kohlenhydraten versorgt wird, damit erst gar kein Heißhunger aufkommen muss. Somit brauchst Du Dich vor einem späteren Verlangen nach Zucker, welches Dich vom rechten Weg Deiner Diät abbringen könnte, gar nicht erst fürchten.

Die Grundprinzipien der All You can Eat Diät

Da sich die All You can Eat Diät an der Glyx Diät orientiert, bist Du dazu angehalten, bei den Kohlenhydraten, die Du zu Dir nimmst, auf deren glykämischen Index (GI) zu achten. Der GI gibt Auskunft darüber, inwiefern die guten, langkettigen, langsam zu verdauenden Kohlenhydrate in einem Lebensmittel enthalten sind oder ob es sich um einfache, kurzkettige Kohlenhydrate handelt. Denn der Konsum von Kohlenhydraten stellt im Rahmen der meisten Diäten ein zweischneidiges Schwert dar.

Zum einen braucht Dein Körper Kohlenhydrate, da sie zum Beispiel für das Gehirn als wichtiger Energielieferant fungieren. Zum anderen werden Kohlenhydrate von Deinem Körper aber auch besonders gerne als Energiespeicher genutzt. Wenn Du zu viele und vor allem zu viele einfache Kohlenhydrate zu Dir nimmst, landen die überflüssigen Kalorien also rasend schnell in Form von zusätzlichen Fettpolstern auf Deinen Hüften.

Die 1/2/3-Formel

Zum Leidwesen vieler Naschkatzen steht Zucker an der allerersten Stelle, wenn es um die schlechten Kohlenhydrate geht. Unbegrenzt Süßigkeiten wirst Du im Rahmen der All You can Eat Diät also nicht einfach essen können. Die All You can Eat Diät ist somit definitiv nicht als Freifahrtschein für alle Deine Sünden zu verstehen. Vielmehr setzt diese Diät auf eine sogenannte 1/2/3-Formel. Bei jeder Mahlzeit, welche Du im Rahmen der All You can Eat Diät zu Dir nimmst, solltest Du Dich an diese Formel halten. Konkret bedeutet dies folgendes:

  • 1 Teil Kohlenhydrate
  • 2 Teile Proteine
  • 3 Teile Gemüse

Diese Zusammensetzung sollte für jede Mahlzeit gelten, die Du während der All You can Eat Diät zu Dir nimmst. Das soll bedeuten, dass Du diesem Ernährungsfahrplan nicht nur beim Frühstück folgen solltest. Vielmehr bietet es sich an, Deine Snacks ebenfalls nach dieser zentralen Formel der All You can Eat Diät auszurichten. In ihrem Buch gibt Dir die Erfinderin der All You can Eat Diät natürlich jede Menge leckere Rezeptideen (mehr als 100 an der Zahl) mit auf den Weg, damit Du diesen Diätplan kinderleicht in Deinem Alltag umsetzen kannst.

Was darf bei der All You can Eat Diät auf Deinem Teller landen?

Auch wenn jede Mahlzeit zu einem von sechs Teilen aus Kohlenhydraten bestehen darf, solltest Du dabei gemäß der Empfehlung der Erfinderin der All You can Eat Diät natürlich auf möglichst gesunde Kohlenhydrate setzen. Das heißt, dass es im Rahmen der All You can Eat Diät vor allem die nachfolgenden Kohlenhydrate sind, die erlaubt sind:

  • Früchte
  • Haferflocken
  • Vollkornbrot oder –nudeln
  • Vollkornreis
  • Pellkartoffeln

Wenn es um die Wahl der gesunden Proteine geht, sind nicht nur Fisch und Fleisch denkbar. Auch Quark, Ei und Tofu können für die Proteinversorgung zuständig sein. Großer Vorteil dieses vergleichsweise hohen Anteils an Proteinen: Eiweiß ist als der Grundbaustein Deiner Muskeln anzusehen. Somit lieferst Du Deinen Muskeln den nötigen Treibstoff, damit Du entweder an Muskelmasse zulegen kannst oder zumindest keine Muskelmasse verlieren wirst. Schließlich bedeuten mehr Muskeln einen entsprechend höheren Grundumsatz, was gerade dann, wenn Du gehörig abnehmen möchtest, von handfestem Vorteil ist. Viel Gemüse rundet Deinen Speiseplan im Rahmen der All You can Eat Diät ab.

All You Can Eat Diät 1/2/3-Formel
All You Can Eat Büffet: Dank der 1/2/3-Formel ordentlich satt werden

Ernährungsempfehlungen für die All You can Eat Diät

Wie einige positive All You can Eat Diät Erfahrungen berichtet haben, kann sich Dein Verhältnis zum Thema Essen im Rahmen der All You can Eat Diät entscheidend verändern. Schließlich geht die Autorin der All You can Eat Diät davon aus, dass Essen keine Sünde ist. Vielmehr muss Dein Körper essen, um überleben zu können. Du lieferst ihm dank der All You can Eat Diät also fortan den passenden Treibstoff, damit er prächtig gedeihen kann.

Ein wenig Süße ist bei der All You can Eat Diät natürlich auch gestattet. Dabei solltet Du aber nicht auf mehr als einen Löffel Süßstoff und erst recht nicht auf weißen Industriezucker setzen. Vielmehr können die folgenden Süßungsmittel zum Einsatz kommen: Agavendicksaft, Honig oder brauner Rohrzucker. Olivenöl ist selbstverständlich ebenso erlaubt, damit Du Deinen Körper mit gesunden Fetten versorgen kannst. Auch Essig, Zimt, Chili und jede Menge frische Kräuter dürfen auf Deinem Speiseplan stehen.

Vorteile der All You can Eat Diät

Die Vorteile der All You can Eat Diät stecken schon im Namen. Denn in der Tat gibt es nur wenige Verbote. Im Prinzip kannst Du fast alles essen, solange Du die Formel bezüglich der Zusammenstellung jeder Mahlzeit beachtest. Kalorienzählen ist nicht angesagt und Hunger musst Du auch nicht leiden. Schließlich kannst Du Dich richtig satt essen, solange Du auf die passende Zusammenstellung Deiner Mahlzeiten achtest.

Noch dazu bietet Dir die Erfinderin der All You can Eat Diät jede Menge Rezeptideen an, so dass sich diese Diät sehr schmackhaft und abwechslungsreich gestaltet. Auch das wird dazu beitragen, dass Du möglichst lange motiviert am Ball bleibst. Dass die Diät von einer Ernährungswissenschaftlerin entwickelt wurde, ist für Dich ebenso von Vorteil. Hier kommt fundiertes Wissen auf den Tisch, so dass Du davon ausgehen kannst, dass die All You can Eat Diät auch für Dich funktionieren wird, sofern Du Dich an ihre Grundregeln hältst.

Auch wenn es Vegetarier und Veganer vielleicht ein bisschen schwerer haben werden, wenn es darum geht, sich an die Formel der All You can Eat Diät zu halten, ist dies dennoch möglich. Im Vergleich zu anderen beliebten Diäten, wie zum Beispiel der Paleo Diät, die vor allem Fleischesser anspricht, ist dies als handfester Vorteil anzusehen. Vor allem, wenn Du Dich einfach an den offiziellen Rezepten der All You can Eat Diät orientierst, musst Du Dir keine komplizierten Formeln merken. Somit landet nicht nur gesunde Abwechslung auf Deinem Teller, sondern diese Ernährungsweise wird Dir so leicht gemacht, dass die Chancen, dass Du dauerhaft motiviert am Ball bleiben wirst, gar nicht mal so schlecht stehen.

Noch mehr positive All You can Eat Diät Erfahrungen

Einer der weiteren handfesten Vorteile besteht auch darin, dass Du bei dieser Diät besonders viel Gemüse zu Dir nimmst. Somit wird Dein Körper mit vielen wichtigen Vitalstoffen versorgt. Mangelerscheinungen, wie sie zum Beispiel bei radikalen Blitz und Crash Diäten häufig zum Problem werden, brauchst Du demnach nicht fürchten. Die All You can Eat Diät ist somit eher als eine dauerhafte Ernährungsumstellung anzusehen. Denn da Dein Körper auf Dauer mit ausreichend Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Co. versorgt wird, brauchst Du keine Angst haben, dass es zu einer Unterversorgung mit einem wichtigen Vitalstoff kommen könnte.

Diese Nachteile gehen mit der All You can Eat Diät einher

Die Liste der Nachteile fällt bei der All You can Eat Diät ziemlich kurz aus. Negative All You can Eat Diät Erfahrungen werden vermutlich vor allem die Menschen machen, die nur sehr ungerne Gemüse essen. Denn wer kein Gemüse mag, der wird sich mit jeder dieser Mahlzeiten quälen, da weder die Hauptmahlzeiten noch die Snacks bei der All You can Eat Diät ohne Gemüse auskommen. Ein weiteres Manko der All You can Eat Diät besteht darin, dass diese Diät nicht mit einem fest definierten Sportprogramm einhergeht. Gerade Menschen, die sich ganz genaue Vorgaben wünschen, um ihren Abnehmerfolg realisieren zu können, könnten von solch einem Plan aber profitieren. Es liegt also an Dir, zusätzlich zu dem Ernährungsplan der All You can Eat Diät noch einen Sportplan zu entwickeln. Denn bei jeder Diät gilt, dass Du deutlich mehr und schneller abnehmen kannst, wenn Du eine gesunde Ernährungsweise mit ausreichend Bewegung kombinierst.

Kritik an der All You can Eat Diät

Womöglich gibt es auch Menschen, die sich von dem Namen der All You can Eat Diät getäuscht fühlen werden. Schließlich kannst Du eben nicht frei all das essen, was Du gerne möchtest. Der Begriff „All You can Eat“ wird von vielen Menschen missverstanden. Es geht hier nicht darum, wahllos so viel wie Du möchtest von allen Lebensmitteln essen zu können. Dass Du so viel essen kannst, wie Du möchtest, bezieht sich hierbei nur auf eine möglichst gesunde und ausgewogene Lebensmittelzusammenstellung, wie sie die 1/2/3-Formel der All You can Eat Diät vorsieht. Nichts desto trotz solltest Du darauf achten, dass Du nur so lange isst, bist Du satt ist. Auch wenn es bei einer gesunden, ausgewogenen Ernährung nicht ganz so leicht ist, viel zu viele Kalorien zu Dir zu nehmen, kann dies durchaus passieren. Wenn Du feststellst, dass Du im Rahmen der All You can Eat Diät nicht wie gewünscht abnimmst, kannst Du es daher nicht nur mit Sport versuchen. Dann ist es trotz aller Anstrengungen, diesen Schritt vermeiden zu wollen, womöglich doch an der Zeit, dass Du mit dem Kalorienzählen beginnst.

Fazit zur All You can Eat Diät

Wenn Du Dich selbst gut kennst und weißt, dass Dein ständiger Hunger in der Vergangenheit eines Deiner größten Probleme war, wenn es darum ging, eine Diät gut durchzuhalten, dann ist die All You can Eat Diät für Dich womöglich interessant. Schließlich gibt es keine Mengenbegrenzung, wie viel Du essen kannst oder darfst. Dies gilt allerdings nur, solange Du Dich möglichst gesund gemäß der Diätformel der All You can Eat Diät ernährst. Wenngleich noch nicht ganz klar ist, wie der GI funktioniert, kannst Du (sofern Dein Arzt nichts dagegen hat), einen Anlauf mit der All You can Eat Diät mit gutem Gewissen starten. Immerhin wurde diese Diät von einer studierten Ernährungswissenschaftlerin entwickelt, die dementsprechend das nötige Fachwissen mitbringt, um solche Empfehlungen aussprechen zu können.

Auch die Tatsache, dass die Glyx Diät von vielen Menschen sehr gut aufgenommen wurde, ist als positives Zeichen zu werten. Die vielen Rezeptideen, welche die Entwicklerin dieser Diät eigens zusammengestellt hat, sind sehr praktisch und helfen Dir dabei, diese Diät noch leichter in Deinen Alltag zu integrieren. Kleines Manko: Wenn es um das passende Sportprogramm zu der All You can Eat Diät geht, musst Du Dich selbst schlau machen. Schließlich kannst Du mit der Kombination aus einer gesunden Ernährung und genügend Bewegung und Sport die größten Erfolge beim Abnehmen erzielen.

Weitere Informationen:
https://www.rtl.de/cms/all-you-can-eat-diaet-satt-essen-und-trotzdem-abnehmen-1854355.html
https://www.wunderweib.de/abnehmen-mit-der-all-you-can-eat-diaet-7149.html

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (1 Bewertungen, im Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...